Wie alles begann:

Anfangs fanden sich ein paar Erwachsene und Jugendliche zusammen, die an den Familienabenden und zu traditionellen Anlässen der evangelischen Kirchengemeinde Gernsheim kurze Sketche und Theaterszenen  aufführten.

Die eigentliche Gründung als „Evangelische  Laienschauspielgruppe Gernsheim“ fand dann 1983 statt. Gründungsmitglieder waren Birgit Weinmann, Konrad Schmitt und Armin Stiller. Von nun an gab es abendfüllende Theateraufführungen aber immer noch ohne eigene Bühne. Gespielt wurde im Kettelerhaus, dem Saalbau Haas oder in der Turnhalle der Peter-Schöffer-Schule. Auch außerhalb Gernsheims gab es Auftritte. So z.B. in Seeheim, Pfungstadt-Hahn, Stockstadt und Biebesheim. Mit dem Bau der Stadthalle in Gernsheim fand man die bevorzugte Aufführungsstätte.

Der jetzige Name wurde in einem Wettbewerb ermittelt, den Helga Rothenhöfer für sich entschied. „Gernsheimer Orgelpfeifen“ weil  lange, kurze, helle, dunkle Pfeifen, laute und leise Töne genau wie bei einer Orgel für ein gekonntes Zusammenspiel sorgen.

Etwa zeitgleich wurde die Gruppe Mitglied im Bund Deutscher Amateurbühnen und im Landesverband Hessischer Amateurbühnen

(mittlerweile umbenannt in: Verband hessischer Amateurtheater).

Hier hat man regelmäßig die Möglichkeit an Seminaren rund ums Theaterspielen teilzunehmen sowie Kontakte zu anderen Bühnen zu knüpfen.

Als bisherigen Höhepunkt bezeichnen die Aktiven die Inszenierung  von „Not und Erfüllung“ zur 650-Jahr-Feier der Verleihung der Stadtrechte in Gernsheim im September 2006.

Mittlerweile konnte bereits 2013 das 30jährige Jubiläum gefeiert werden.

Im Laufe der zurückliegenden Jahre gab es ständig  30 bis 40 aktive Akteure für das ganze „Drumherum“.  Denn eine erfolgreiche Theateraufführung ist immer nur möglich, wenn neben den Schauspielern auch viele fleißige Helfer hinter den Kulissen zur Verfügung stehen wie z.B. für die Technik, die Maske, die Bewirtung der Gäste im Foyer, beim Auf- und Abbau und vieles mehr.

Seit August 2009 gibt es bei den Orgelpfeifen auch eine Jugendgruppe.

Somit wird sichergestellt, dass der Nachwuchs nicht ausbleibt.

Neben separaten Auftritten der Jugendlichen nutzt man von Zeit zu Zeit die Gelegenheit für gemeinsame Projekte, wo die „Alten Pfeifen“ mit den „Jungen Pfeifen“ zusammen agieren. Das Arbeiten Hand in Hand verspricht  Spaß und Erfolg und das „Wir-Gefühl“ steht dabei immer im Vordergrund.